Rebiya Kadeer, Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren suchte auf der Frankfurter Buchmesse den Dialog mit China. Doch die Aktivistin stieß auf wenig Gehör.von Kristin Kupfer
Vor einiger Zeit war ein Flash-Video aus Xinjiang auf Youtube oder einer anderen solchen Plattform zu sehen, auf dem die "Unterdrückung" der Uiguren gezeigt wurde: chinesische Passanten - ein älterer Herr, eine junge Frau - fahren friedlich im Bus, der Bus wird angehalten, einfach so (bzw. wegen ihrer Herkunft) werden die chinesischen Bürger von einem uigurischen Mob herausgezogen und mit Knüppeln, Fußtritten usw. von den ca. 50 Uiguren (ebenfalls beiderlei Geschlechts und allen Alters) traktiert, blutig und schwer verletzt. Auch als die Chinesen schon regungslos am Boden liegen, schlagen die Uiguren immer wieder auf die Chinesen ein. Meines Wissens stirbt ein Chinese später an den schweren Verletzungen (das ist aber nicht mehr auf dem Überwachungsvideo des öffentlichen Platzes zu sehen).
21.10.2009 18:59 Uhr
von no*dice:
Wie meinte die Friedensaktivistin einmal Sinngemäß in einem "La Stampa" Interview:
"Sehen Sie, ich gestikuliere wie Sie, und wir haben dieselbe weiße Hautfarbe, weil wir beide Indoeuropäer sind. Würden Sie sich gerne von gelbhäutigen Kommunisten unterdrücken lassen?"
21.10.2009 18:55 Uhr
von Ihr no*dice:
Ohja Fr.Kadeer sehr ernstzunehmende Persönlichkeit. Ging Sie nicht anschaffen in der deutschen Presse mit tausenden toten Uiguren in China.
Und was ist am Ende geblieben? Dem Einen (deutsches Bürgerblatt) war es peinlich so einen Mist abgedruckt zu haben die anderen (Engl. Amerikanische Presse) wiederlegte den propagierten Hokuspokus.
20.10.2009 17:17 Uhr
von Felix Nagel:
@ jan z. volens:
*räusper* warum keine Umlaute auf der Tastatur?
Naja, die meisten Menschen in diesem Land leben und schätzen eine gewisse Demokratie und Freiheit. Beides kann man Russland und China bedenkenlos absprechen. Und keine Angst, auch über unser eigenes Land, die USA, die Schweiz, etc. wird sich hier gerne mokiert. Bei Ländern wie Isreal fällt uns das geschichtsbedingt schwieriger. Prinzipiell haben wir aber jedes Land in dem Unterdrückung an der Tagesordnung ist und Menschenrechte mit Füßen getreten werden auf dem Kicker. In diesem Sinne...
19.10.2009 22:45 Uhr
von jan z. volens:
Das Vertreten und die Teilnahme an den Belangen von Volksgruppen ist ein Pflicht fuer jeden Demokraten. Aber diese merkwuerdigen Feldzuege in Deutschland, welche immer wieder nur gegen China und Russland zielen sind wahrscheinlich "gesteuert". Waere es nicht mehr ehrlich zunaechst die "Freunde" zu ermahnen sich die deutschen Ratschlaege anzuhoeren - zum Beispiel der Diktator in Aegypten Murbarak, oder die Saudis und Emire ? Am 4. Nov. findet in Washington ein Gipfel statt - die "Ausenminister" der 564 Native Nations im Territorium der USA treffen sich mit Praesident Obama in Washington. Vielleicht koennten da die deutschen Voelkerrechtler nachhelfen damit alle die noch bestehenden Ansprueche der 564 Nationen gegen die USA befriedigt werden. (Oil revenue, mineral rights, land issues).
Leserkommentare
22.10.2009 09:59 Uhr
von Michael:
Vor einiger Zeit war ein Flash-Video aus Xinjiang auf Youtube oder einer anderen solchen Plattform zu sehen, auf dem die "Unterdrückung" der Uiguren gezeigt wurde: chinesische Passanten - ein älterer Herr, eine junge Frau - fahren friedlich im Bus, der Bus wird angehalten, einfach so (bzw. wegen ihrer Herkunft) werden die chinesischen Bürger von einem uigurischen Mob herausgezogen und mit Knüppeln, Fußtritten usw. von den ca. 50 Uiguren (ebenfalls beiderlei Geschlechts und allen Alters) traktiert, blutig und schwer verletzt. Auch als die Chinesen schon regungslos am Boden liegen, schlagen die Uiguren immer wieder auf die Chinesen ein. Meines Wissens stirbt ein Chinese später an den schweren Verletzungen (das ist aber nicht mehr auf dem Überwachungsvideo des öffentlichen Platzes zu sehen).
21.10.2009 18:59 Uhr
von no*dice:
Wie meinte die Friedensaktivistin einmal Sinngemäß in einem "La Stampa" Interview:
"Sehen Sie, ich gestikuliere wie Sie, und wir haben dieselbe weiße Hautfarbe, weil wir beide Indoeuropäer sind. Würden Sie sich gerne von gelbhäutigen Kommunisten unterdrücken lassen?"
21.10.2009 18:55 Uhr
von Ihr no*dice:
Ohja Fr.Kadeer sehr ernstzunehmende Persönlichkeit. Ging Sie nicht anschaffen in der deutschen Presse mit tausenden toten Uiguren in China.
Und was ist am Ende geblieben? Dem Einen (deutsches Bürgerblatt) war es peinlich so einen Mist abgedruckt zu haben die anderen (Engl. Amerikanische Presse) wiederlegte den propagierten Hokuspokus.
20.10.2009 17:17 Uhr
von Felix Nagel:
@ jan z. volens:
*räusper* warum keine Umlaute auf der Tastatur?
Naja, die meisten Menschen in diesem Land leben und schätzen eine gewisse Demokratie und Freiheit. Beides kann man Russland und China bedenkenlos absprechen.
Und keine Angst, auch über unser eigenes Land, die USA, die Schweiz, etc. wird sich hier gerne mokiert. Bei Ländern wie Isreal fällt uns das geschichtsbedingt schwieriger.
Prinzipiell haben wir aber jedes Land in dem Unterdrückung an der Tagesordnung ist und Menschenrechte mit Füßen getreten werden auf dem Kicker. In diesem Sinne...
19.10.2009 22:45 Uhr
von jan z. volens:
Das Vertreten und die Teilnahme an den Belangen von Volksgruppen ist ein Pflicht fuer jeden Demokraten. Aber diese merkwuerdigen Feldzuege in Deutschland, welche immer wieder nur gegen China und Russland zielen sind wahrscheinlich "gesteuert". Waere es nicht mehr ehrlich zunaechst die "Freunde" zu ermahnen sich die deutschen Ratschlaege anzuhoeren - zum Beispiel der Diktator in Aegypten Murbarak, oder die Saudis und Emire ? Am 4. Nov. findet in Washington ein Gipfel statt - die "Ausenminister" der 564 Native Nations im Territorium der USA treffen sich mit Praesident Obama in Washington. Vielleicht koennten da die deutschen Voelkerrechtler nachhelfen damit alle die noch bestehenden Ansprueche der 564 Nationen gegen die USA befriedigt werden. (Oil revenue, mineral rights, land issues).
19.10.2009 14:00 Uhr
von thomson:
http://www.flickr.com/photos/thomson1212/sets/72157622617567492/
Bilder von einer Demonstration für die Freilassung Gefangener in China, welche von der Polizei unterbunden wurde.